Bendixen | Das Bestattungshaus im Geestland. Wir betreuen Familien in Kropp, Schleswig, Jagel, Owschlag und Schuby. Bestattungen aller Art mit höchstem Anspruch.

Kropp | Schuby |

Bergenhusen

Die Bestattung ist ein Ritual, bei dem bestimmte Verhaltensweisen und Prozesse üblicherweise eingehalten werden. Diese unterscheiden sich je nach Religion und Land zum Teil erheblich.

 

Erdbestattungen müssen in Schleswig-Holstein innerhalb von neun Tagen, aber frühestens 48 Stunden nach dem Tod durchgeführt werden. Dies verträgt sich z. B. nicht mit den islamischen Sitten, wonach ein Verstorbener stets am nächsten Tag bestattet wird.

 

Üblicherweise ist die Kleidung dem Anlass entsprechend zu wählen. Für Herren bedeutet dies: schwarzer Anzug, schwarze Krawatte und weißes Hemd, dazu schwarze Strümpfe und schwarze Schuhe. Die Damen haben sich entsprechend zu kleiden, schrille und aufreizende Kleidung ist nicht die Wahl. Hüte oder Mützen zu tragen gilt als schlechtes Benehmen, Mobiltelefone sind komplett auszuschalten.

 

Nach der eigentlichen Bestattung verlassen die Trauergäste den Friedhof und finden sich meist vollzählig in einem nahegelegenen Gastronomiebetrieb zur Kaffeetafel (auch Leichenschmaus) ein, wo ein Essen oder Kaffee und Kuchen gereicht wird. Während der Kaffeetafel wird das Grab von den Friedhofsgärtnern verfüllt und die bestellten Kränze auf dem Grab platziert.

 

Es muss betont werden, dass obige Verfahrensweise die übliche, jedoch nicht einzig mögliche ist.

 

Die Sargträger können Verwandte sein, die auch den Sarg herablassen. In Gemeinschaftsgräbern (Ehepaare) werden Männer in Deutschland stets rechts, Frauen links (von Sicht auf das Grab) beigesetzt. Dies hat historische Gründe; zu früherer Zeit war es üblich, dass die Partner auch in diesen Positionen im Ehebett schliefen.

 

 

 

ERDBESTATTUNG

 

Unter einer Erdbestattung versteht man die Beisetzung eines Verstorbenen in einem Grab in der Erde. Eine religiös motivierte Erdbestattung wird als Beerdigung bezeichnet und leitet sich aus der seit Jahrtausenden im Judentum, Christentum und Islam gebotenen Bestattungsform her.

 

Deutsche Bestattungsvorschriften schreiben für die Bestattung eines Verstorbenen in der Erde die Verwendung eines Sarges vor. Die beispielsweise im Islam übliche Bestattung nur in einem Tuch ist normalerweise nicht gestattet. Für die Erdbestattung gibt es zahlreiche weitere Vorschriften. Dies betrifft vor allem die Tiefe, in der der Sarg mindestens zu liegen hat. Weiter gibt es vorgeschriebene Mindestruhezeiten, die örtlich recht unterschiedlich sein können, je nach Bodenbeschaffenheit. Durch diese Ruhezeiten ist eine ausreichende Verwesung des Leichnams gewährleistet, bevor eine Grabstelle wiederbelegt wird.

 

Im Christentum ist die Erdbestattung von Beginn an die übliche Form gewesen. Allerdings galt das nicht für weltliche und geistliche Würdenträger und Adlige. In Zeiten, in denen diese noch in Gruften bestattet wurden, wurde ein Sarg in der Familiengruft neben den anderen gesetzt, auch Beisetzung genannt. Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde das Abweichen von der Erdbestattung langsam auch unter Christen gebräuchlich.

 

 

 

 

FEUERBESTATTUNG

 

Unter Feuerbestattung, auch Kremation oder Einäscherung, versteht man die Veraschung eines Verstorbenen. In westlichen Ländern wird dieser Vorgang im Krematorium durchgeführt. Die Beisetzung der Überreste erfolgt gewöhnlich in einer Aschekapsel.

 

Die Verbrennung des Körpers eines Verstorbenen ist in vielen Kulturen bekannt und gebräuchlich. Der Umgang mit der Asche war dabei unterschiedlich: Sie wurde verstreut (an Land oder auch in einem Gewässer) oder aufbewahrt (in einer Urne, einer Vase oder in einem Krug).

 

Im Christentum wurde die Feuerbestattung jahrhundertelang abgelehnt. Der Grund ist in einem engen, wörtlichen Verständnis der Auferstehung der Toten zu suchen. Wenn der Körper des Verstorbenen bei der Auferstehung von Gott wieder zum Leben erweckt würde, bedeutete es eine Missachtung Gottes, den Körper durch Feuer zu zerstören. Demgegenüber orientiert sich die christliche Erdbestattung an der Grablegung Jesu Christi. In der orthodoxen Kirche wird die Feuerbestattung bis heute abgelehnt.

 

In deutschen Großstädten sind heute weit mehr als die Hälfte aller Beisetzungen Feuerbestattungen. Die starke Zunahme der Feuerbestattung in den letzten Jahrzehnten hat ihren Grund zum einen in den deutlich höheren Kosten für eine Erdgrabstelle im Vergleich zum Urnengrab. Andererseits spielen auch ästhetische und hygienische Überlegungen eine Rolle. Im Gegensatz zur Verwesung des Leichnams im Boden gilt die Verbrennung als sauber. Auch ist die Schadstoffbelastung des Bodens nach der Verbrennung geringer.

 

Die Feuerbestattung bedarf in Deutschland oft einer gesonderten Genehmigung. Insbesondere dürfen keine Zweifel an der Identität des Toten und an der Todesursache bestehen, da eine nachträgliche Untersuchung des Leichnams nach der Verbrennung nicht mehr möglich ist. Daher erfolgt vor der Kremierung eine zweite Untersuchung durch einen Amtsarzt oder Rechtsmediziner im Kühlraum des Krematoriums, in der Regel innerhalb von zwei Tagen. Dabei soll mittels eines nummerierten Schamottsteins die Identität des Toten und der erhaltenen Asche markiert werden.

 

Der Leichnam wird mitsamt dem Sarg in einem Krematorium verbrannt. Ein Schamottstein mit einer Nummer, der auf den Sarg oder zum Leichnam gelegt wird, gewährleistet die eindeutige Zuordnung der Asche.

 

Für die Beisetzung kommt die Aschenkapsel meist in eine Schmuckurne, die vorwiegend dekorativen Zwecken bei der Trauerzeremonie gerecht wird.

 

Einige Krematorien bieten auf Nachfrage die Möglichkeit zur Besichtigung an. Ebenso ist es möglich, dass Angehörige bei der Veraschung des Leichnams anwesend sind.

 

Es gibt zahlreiche Beisetzungsformen für die Asche Verstorbener. Trotz einiger Diskussionen in Deutschland besteht die gesetzliche Pflicht zur Beisetzung der Asche auf einem Friedhof (Friedhofszwang). So wird als letzte Ruhestätte der Urne die Beisetzung in der Erde oder eine Nische in einer Urnenwand ausgewählt.v

 

 

 

SEEBESTATTUNG

 

 

Unter Seebestattung versteht man die Bestattung der sterblichen Überreste eines zuvor eingeäscherten Verstorbenen auf See.

 

Statt einer herkömmlichen Sarg- oder Urnenbestattung auf einem Friedhof ist es in Deutschland auch möglich, eine Seebestattung vorzunehmen. Dafür wird die Asche in einer speziellen Seeurne außerhalb der sogenannten Dreimeilenzone in der Regel über „Rauhem Grund“ nach den seemännischen Bräuchen dem Meer übergeben. Der Kapitän spricht dabei die Trauerrede. Mit „Rauhem Grund“ sind Gebiete gemeint, in denen nicht gefischt oder Wassersport getrieben wird. Möglichkeiten bestehen hierfür nahezu in jedem Meer, von Deutschland aus vorwiegend in der Nord- und Ostsee, aber auch im Atlantik oder im Mittelmeer.

 

Seeurnen bestehen aus entsprechenden Materialien wie Zellulose, gepresstem Sandstein oder anderen Mineralien (unter anderem niedrig gebrannte Keramikgefäße) und lösen sich innerhalb kurzer Zeit (Vorgabe des Deutschen Hydrographischen Institutes) nach der Beisetzung vollständig im Wasser auf.

 

Die genauen Koordinaten der Position der Seebestattung werden in das Schiffslogbuch eingetragen. Die Angehörigen erhalten eine Urkunde mit diesen Koordinaten und einen Auszug aus dem Logbuch des Beisetzungsschiffes.

 

Eine Seebestattung muss in einigen Bundesländern behördlich genehmigt werden. Dazu ist es oft notwendig, dass der Verstorbene in besonderer Weise mit der See verbunden war. Dies kann beispielsweise eine frühere Tätigkeit als Seefahrer oder eine tiefe geistige Verbundenheit zur See sein. Im Allgemeinen reicht eine Erklärung der Angehörigen gegenüber den zuständigen amtlichen Stellen aus. Dies ist in Schleswig-Holstein nicht notwendig. Um Zweifeln vorzubeugen, empfiehlt sich, zu Lebzeiten eine Bestattungsverfügung zu hinterlegen, in der später der Wille des Verstorbenen klar erkennbar ist. Außerdem ist es angebracht, sich wie bei der Patientenverfügung die Erklärung von mindestens einer anderen Person bestätigen zu lassen, weil so Zweifel an der Echtheit der Bestattungsverfügung vermieden werden.

 

Um Schifffahrt und Badende an den Stränden der Ostsee nicht zu gefährden, gelten strenge Regeln für die Seebestattung.

 

Weitere strenge Auflagen gelten für die Bestattung. So muss die Urne aus vollständig auflösbarem Material sein. Gleichzeitig muss sie mit Kies oder Sand beschwert werden, damit sie schnell absinkt. Die Angehörigen können Blumen ins Wasser werfen, aus Umweltschutzgründen wird allerdings auf Gebinde und Kränze verzichtet. Für die Bestattung zur See benötigen Beerdigungsinstitute und Schiffsbetreiber außerdem eine wasserrechtliche Erlaubnis.

 

In der Regel findet am Heimatort des Verstorbenen eine übliche Trauerfeier mit anschließender Einäscherung statt. Der Bestatter übersendet die Krematoriumsurne an eine Seebestattungsreederei. Dort wird die Asche in eine Seebestattungsurne umgefüllt. Die Angehörigen haben die Wahl, ob sie an der Bestattung der Urne auf hoher See teilnehmen möchten oder nicht. Bei der Teilnahme von Angehörigen spricht man von einer begleiteten Seebestattung. Nehmen keine Angehörigen teil, spricht man von einer stillen Seebestattung. Bei einer stillen Seebestattung werden in der Regel mehrere Urnen bei einer Bestattungsfahrt dem Meer übergeben. Nehmen die Angehörigen teil, wird zumeist nur eine Urne mit auf See genommen, und Kapitän wie Besatzung nehmen die Bestattung meist in Uniform vor. Ein Einholen und Hissen der Flagge, musikalische Untermalung (Nationalhymne oder Trauermusik) und das Blasen der Steuermannspfeife sind oft verwendete Rituale. Nach einer kurzen Ansprache wird die Urne an Schnüren dem Meer übergeben. In vielen Fällen wird noch ein Blumenstrauß oder -kranz ins Wasser geworfen, der die Stelle der Beisetzung symbolisiert.

 

Eine große Zahl von Hinterbliebenen hat später Probleme mit dieser Form der Bestattung. Es fehlt eine Anlaufstelle, um seine Trauer bewältigen zu können und so wird oft eine innere Leere und ein fehlender Bezug(spunkt) beklagt. Mehrmals jährlich finden Gedenkfeiern etwa am Marine-Denkmal in Laboe statt. In der Nordsee sind von unterschiedlichen Häfen Gedenkfahrten möglich. Einige Seebestattungsreedereien bieten nach vorheriger Anmeldung auch Fahrten zu den Koordinaten einer vorherigen Seebestattung mit entsprechenden Möglichkeiten zur Andacht vor Ort an. Auch für das Mittelmeer wird ein solcher Service angeboten. Zu Bedenken gilt, dass allerdings die Folgekosten für eine langjährige Grabpflege entfallen.

 

Gegenüber herkömmlichen Bestattungen bietet eine Seebestattung folgende Vorteile: Es gibt kein Grab, das gepflegt werden muss, und die Kosten für eine solche Bestattung sind in der Regel geringer als eine herkömmliche Bestattung auf einem Friedhof, da keine Liegegebühren sowie keine Kosten für eine Grabpflege anfallen. Die Asche ist keimfrei und lagert sich als kleines Häufchen auf dem Sediment am Meeresboden ab. Falsch ist die Vorstellung, dass sich die Asche im Wasser während des Absinkens komplett verteilt. Die Urne besteht aus vergänglichem Material und belastet die Umwelt nicht, sie löst sich jedoch im Verlaufe von Stunden auf, wenn sie mit der Asche bereits am Meeresgrund.

 

 

 

NATURBESTATTUNG

 

Naturbestattung ist ein Begriff, unter dem verschiedene Bestattungsformen in „naturhafter Umgebung“ angeboten werden. In der Regel werden diese Bestattungen nach vorheriger Kremierung und außerhalb traditioneller Friedhöfe durchgeführt.

 

Da sich heute die Feuerbestattung durchgesetzt hat, sind auch andere Bestattungsorte außerhalb der pietätsbefangenen Flächen (Friedhöfe, Kirchhöfe) möglich. Der Wunsch der Trauernden nach einem neuen Naturverständnis ändern die Gewohnheiten. Durch die berufliche Flexibilität der Nachkommen kann der Abstand zum Grab der Verstorbenen wachsen, es ändert sich das Trauerverhalten. Ausdruck dieser Ortsveränderungen ist eine zunehmende Anzahl an Umbettungen, die der Totenruhe konträr läuft. Sie kommt andererseits dem Wunsch von Verwandten nach, die Toten in Ortsnähe zu behalten oder später selbst in der Nähe die ewige Ruhe zu finden.

 

Der Begriff Naturbestattung orientiert sich zunächst an neuen Bestattungsorten (Baum, Landschaft, Wald, Wiese). Die Form ist dadurch gekennzeichnet, dass die Grab-stellen naturbelassen sind und keiner individuellen Pflege der Hinterbliebenen bedürfen.

 

Damit Naturbestattungen durchgeführt werden können müssen die Bestattungsgesetze entsprechende Möglichkeiten bieten. Im deutschsprachigen Raum ist die Kremierung (Einäscherung) des Verstorbenen der vorausgehende Vorgang. Für bestimmte Formen der Naturbestattung (Verstreuen der Asche) muss die Erklärung oder Zustimmung des Verstorbenen vorliegen, das kann von Kommune zu Kommune vom jeweiligen Statut abhängig unterschiedlich sein.

 

Mit Naturbestattungen sind zunächst vorwiegend Baumbestattungen gemeint. Dem liegt die Idee zu Grunde, dass durch die Bestattung im Wurzelbereich von Bäumen die materielle Hülle des Verstorbenen schneller in den Naturkreislauf zurück gelangt. Unsterblichkeit auch der materiellen Hülle wird so symbolisiert. Der Baum ist aber auch das Grabmal. Ein Vorteil für die Nachkommen besteht darin, dass eine individuelle Pflege einer Grabstätte nicht nötig ist und doch ein angenehmer Platz für den Trauernden vorhanden ist. Eine gewisse Tradition hat die Bestattung unter Bäumen oder im Walde bei Forstleuten.

 

Die bereitgestellten Flächen können, in den deutschen Ländern verschieden gehandhabt, auch außerhalb von Friedhöfen liegen. In der Schweiz, wo dies bereits durchgehend möglich ist werden Begräbnisflächen an Berghängen mit Ausblick in die Bergwelt oder ähnlich exponierten Lagen angeboten.

 

Andernorts werden aus Tradition Wälder mit ihrem Unterholz und Laubdach bevorzugt.

 

Baumbestattung auf pietätsbefangenen Friedhofsflächen hat ebenfalls ihren Vorteil. Durch den zunehmenden Anteil an Urnenbestattungen und zunehmendes Durchschnittsalter geht der Bedarf an Friedhofsfläche zurück. In Waldfriedhöfen mit gutem Bestand an alten Bäumen ist das Anlegen von Baumfeldern möglich. Als Einzelgrabstätten um einen Baum oder auch als Familienbaum für Familiengrabstätten.

 

Der Vorteil von herkömmlichen Friedhofsflächen besteht in der vorhandenen Infrastruktur, wie Feierhalle oder Kapelle, Friedhofsgärtnerei oder Blumenhalle, und die mögliche Nähe zum Wohnsitz der Hinterbliebenen.

 

Statt im direkten Wurzelbereich von Bäumen, ist die Beisetzung der zersetzlichen Urne auf speziell dafür ausgewählten Flächen möglich, damit die Kremationsasche schnell wieder in den Naturkreislauf gelangt. Der Ort der Ruhe und Besinnung durch die Landschaft kann den Hinterbliebenen bei der Überwindung der Trauer helfen.

 

Geeignete und genutzte Orte solcher Beisetzungen sind Almwiesen, Bergbäche, Felsen, Berghänge, Täler, Waldflächen, Meeresküsten. Für den Hinterbliebenen ist zu bedenken, dass durch die Entfernung zum Verstorbenen Unannehmlichkeiten entstehen können. Die Auswahl der Bestattungsorte ist gut zu überlegen.

 

Naturbestattungen erfolgen ausschließlich nach der Kremierung. Für die Beisetzung werden entweder leicht ökologisch abbaubare Urnen als Gefäß genutzt oder die Asche wird direkt „der Natur übergeben“ (verstreut). Die Urne wird bei der Beisetzung entweder in vorgefertigte Stellen eingesetzt oder herkömmlich direkt im Wurzelbereich der Bäume oder der gewählten Naturfläche eingesetzt. Um gegebenenfalls die friedhofsgärtnerische Gestaltung zu ermöglichen wird eine Bepflanzung mit Efeu genutzt, um das Einsetzen der folgenden Urnen zu ermöglichen, da dann wiederum eine Öffnung des Bodens nötig ist. Es gibt aber auch Urnenanlagen, die die Urnen übereinander im Boden aufnehmen, wozu nur eine Erstanlage nötig ist. Auch als Denkmal sind vor Ort unterschiedliche Lösungen vorgeschrieben: Namensplaketten im Baumlaub, ebenerdige Liegeplatten, Grabplatten auf der Wiese oder am Baum.

 

Dem Sinn einer Naturbestattung entspricht es, wenn die sterblichen Reste des Verstorbenen (Asche) schnell in den Naturkreislauf zurückgelangen. Wenn es die Bestattungsgesetze nach dem jeweiligen Landesrecht zulassen, kann die Asche verstreut werden. Falls die Beisetzung in Urnen (Aschekapsel) vorgeschrieben ist, sind schnell zersetzliche Aschegefäße zu benutzen, die biologisch abgebaut werden. Solche Urnen, wie sie auch für Seebestattungen zum Einsatz kommen, bestehen oft auch aus verpresster Maisstärke. Es wurden geeignete Werkstoffe entwickelt, um die Überurnen in würdevollem Design zu gestalten. Im einfachsten Falle handelt es sich bei den Überurnen um Behältnisse aus sogenanntem Flüssigholz. In Deutschland müssen Urnen und Aschekapseln eingesetzt werden, deren Unbedenklichkeit für Boden und Wasser zertifiziert wurde.

 

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